Das Los der kleinen Kläffer-Hunde

9/24/2015

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Schon wieder so eine kleine Waden beißende Fußhupe auf unserem Wege. "Rrrääääfff", "rrrääääfff" hören wir es schon von Weitem. Und was machen wir. Wir steigen in das laute Geschrei natürlich mit ein. Wollen unserem Gegenüber schließlich mitteilen, dass wir ihn gesehen und natürlich auch gehört haben.  "Rrrääääfff", "rrrääääfff" jetzt nicht nur von vorn, sondern auch von unten neben mir. "OOOOmmmmm" denke ich und versuche beide zu beruhigen und an dem anderen Kleinstkläffer vorbei zu manövrieren. Es gelingt mir, jedoch nicht ohne Gezerre und Gekläffe von unten.

Gehen wir also weiter. Entlang eines ruhigen Feldweges, fern ab der Stadt und der Straßen. "Leinen los!", denke ich, doch bevor ich dazu komme, die beiden von den Leinen zu befreien, kommt aus dem Graben ein großer brauner Hund gesprungen und schmeißt sich geradewegs in uns hinein. Einmal an mir hochgesprungen, die Leinen um die Beine gewickelt, so dass die zwei Fußhupen durch die Luft wirbeln. Ein Spaß! Zumindest für den Großen. Ich versuche diesen dann aus unseren Leinen zu fädeln und von uns fern zu halten. Ah! Da kommt ja auch ein dazugehöriger Mensch angeschlendet.
Wie schön! Hilfe naht! Ach ne, der glotzt nur dumm grinsend und findet die ganze Situation scheinbar echt witzig. Fehlt nur noch "Der tut nix". Ich atme tief durch und bitte ihn seinen Liebling doch mal an uns vorbei zu führen. Ein kurzer Ruf und spitzer Pfiff. Hund hört aber nicht. Na ja, ist noch jung und will nur spielen. Verstehe. Aber jetzt hier mit uns und unseren Leinen. Echt blöd. Irgendwann greift er doch mal nach dem Halsband und zieht ihn weg. In der Zwischenzeit:  "Rrrääääfff", "rrrääääfff" von unten. Und von schräg hinter mir: "Die kleinen haben immer die größte Kappe! ha ha hi." Noch einmal tief durchatmen und nicht "Schnauze, du Idiot." sagen. Nein nein nein.

Ok wir gehen weiter und  nun endlich "Leinen los!" - Juchu, es kann gerannt und geflitzt, gebuddelt und geschnuppert werden, ohne das diese blöde Leine einen bestimmten Radius vorgibt. Nach ein paar einhundert Metern sehen wir aus der Ferne zwei große Hunde spielen. Ach schön, denken wir! Lebensfreude pur! Wir gehen näher, denn die beiden flitzen auch unseren Weg entlang. Ein paar Meter vor dem Zusammentreffen legt sich der eine hin und presst sich auf den Boden, die kleinen Wadenbeißer werden fixiert und nicht mehr aus den Augen gelassen. Die verlangsamen gleich mal ihre Bewegung und gucken mich fragend an. Zum antworten komme ich aber nicht, denn schon kommt großer Hund Nummer zwei auf uns zugerast und bremst nur kurz vor uns etwas ab. Ein Hüpf nach links und ein kurzes Quitschen rechts, na ja, kann ja mal passieren, dass man irgendwo drauf tritt. Nun kommt auch Nummer eins angepeest und wirft sich auch noch in den Haufen.

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Durchatmen. "OOOOOmmmmm"....

Und wieder springe ich vom linken auf's rechte Bein und versuche die Situation zu entzerren. Da kommt der ruf von vorn: "Keine Sorge, die klären das unter sich!"
"Aaaaaaahhhh" denke ich und muss mir doch sehr auf die Zunge beißen. Das Erregungslevel ist schließlich schon erhöht und der Puls steigt auch sekündlich höher. Ich sage nur kurz, dass es nicht so toll ist, wenn die Hunde so ungebremst in die beiden reinrasen. Aber schon beim aussprechen, denke ich mir: "Was hab ich mir nur dabei gedacht." Und da kommt auch schon: "Ach was, die sind nur verspielt und machen doch nichts."
Ich gehe einfach weiter. Die kleinen Hunde auch. Etwas vorsichtig sind wir nun und schauen uns oft um, man weiß ja nie.

So, der Feldweg endet. Leinen dran und weiter geht der Spaziergang an der Leine. Wir biegen ab und laufen an einem Hund vorbei, der ebenfalls an der Leine hängt. Er guckt uns an und schon geht es los: "Rrrääääfff", "rrrääääfff"
Der andere Hundebesitzer schaut mich ein wenig mitleidig an. Eine Portion Kopfschütteln ist auch dabei. So in der Art: "Nimm dir mal einen Trainer für die beiden Kläffer."
Hm klar. Machen wir. Haben wir auch gemacht. Aber was machen wir denn, wenn wir gerade dabei sind das Kläffen abzugewöhnen und uns passiert so etwas auf unserem Spaziergang? Mal nachdenken. Ich stelle mir einfach mal vor, dass ich so über eine Wiese spaziere, ich mit meinen 60 kg und da kommt aus der Ferne ein Pferd angedonnert und galoppiert mit seinen 500 kg auf mich zu, erwischt mich an der Schulter und wirbelt mich durch die Luft! Was für'n Spaß! Ne, eben nicht. Aua. Kacke! Blöder Gaul, denke ich da doch und finde den echt bescheuert. Was denkt der sich bitte dabei?
Ich laufe also weiter und werde auch noch von jemandem an die Hand genommen. Wieder dieser Gaul, der auf mich zurast. Jetzt raste ich aber aus. Schreie das blöde Vieh schon von Weitem an, dass es bloß nicht wieder auf die Idee kommt, mir die Schulter wegzudonnern.
Scheinbar hilft das auch. Das Vieh dreht ab und ich hab meine Ruhe.

So, nun mal im Ernst.
Liebe Hundehalter von großen Hunde. Glaubt mir bitte. Es ist wirklich keine Freude einen kleinen Hund an der Seite zu haben (oder wie in meinem Fall, auch gleich zwei davon), die kläffender Weise an der Leine toben, wenn uns andere Hunde begegnen. Nein, das war auch nicht von Anfang an so. Das kam erst mit der Zeit. Und es wurde immer schlimmer, um so öfter solch Situationen passierten, wie ich sie oben beschrieben habe. Auch wenn Eure Hunde super freundlich sind und nur spielen wollen, so ist es für einen 6-kg-Hund trotzdem nicht angenehm, wenn so ein Riese in diesen Zwerg knallt. Stellt Euch einfach die Pferdesituation vor. AUA! Nicht wahr?

Bildrechte: R_by_A. Wedel_pixelio.de

Und wenn man dann trainiert, übt, arbeitet und arbeitet und jede neue Situation wirft wieder Wochen zurück, dann hat man manchmal einfach keine Lust mehr.
Natürlich gibt es auch den anderen Fall, dass kleine Hunde völlig ausrasten, weil ihre Besitzer sie immer hochgenommen haben, wenn ein größerer Hund ihnen zu nahe kam. Auch diese Menschen kenne ich. Aber nicht alle kleinen Hunde werden so behandelt. Manche bleiben immer mit ihren vier kleinen Beinchen auf dem Boden und finden es einfach richtig blöd, wenn sie immer umgerannt werden. Vom hinterherjagen mal ganz abgesehen. Aber das beschreiben wir vielleicht beim nächsten Mal. :)

"Rrrääääfff", "rrrääääfff"

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13 Kommentare

  1. Hallo Katja,

    oooooh jaaaa! Die der-tut-nixe und der-will-nur-spielen haben Shiva schon so einige Tierarztbesuche eingebracht. Sie ist ja nun kein kleiner Hund mit ihren 50 cm Schulterhöhe, aber sie ist sehr zierlich und wenn ein 35kg Hund in einen 15 kg Hund brettert, knackt es im Gebälk. Shiva reagiert darauf - sagen wir mal - ungehalten. Natürlich kommt das beim Gegenüber nicht gut an, besonders bei den Hundehaltern, die mich dann anmaulen, wie ich mein aggressives Vieh auf ihrem Gassiweg spazieren führen kann. Ich lass mich auch mal auf Streitgespräche ein, meistens denke ich mir aber meinen Teil, ärgere mich den Rest des Tages und muss das klitzekleine Selbstbewusstsein meines Hündchens wieder aufpäppeln und diverse Blessuren wieder ausheilen lassen. Naja, so wird es nicht langweilig und es macht ja so Spaß immer mit 360 Grad Radarblick und angespannt wie eine Bogensehne Gassi zu gehen.

    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva (die immer unten liegt)

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    1. Ach, wie schön, dass man sich da mal austauschen kann. Mich ärgert das immer so sehr und dieses Leinengekläffe nervt mich total. Aber ich kann es auch verstehen, warum gerade Emmi sich so die Hunde vom leib halten will. Sopa hat eine sehr deutliche Körpersprache und die meisten Hunde weichen schnell zurück, wenn sie ihre gefletschten Zähne sehen und das Knurren hören. Emmi ist da eher zurückhaltend und versucht mit Hintern einziehen und aus dem Weg springen, solchen Situationen zu entgehen. Wenn sie dann aber nicht schnell genug ist, macht sie eben auch mal einen Looping, oder zwei oder drei, weil der andere sie umgerannt hat. Es ist echt nervig. Und leider haben die meisten Großhundebesitzer diesen Blick auf die Hunde nicht. Warum auch immer.... Aber das mit der Hundeerzoehung ist ja ein langes Thema.

      Ganz liebe Grüße

      Katja

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  2. Glaub mir, solche asozialen Hunde sind nicht nur für die Kleineren eine unangenehme Sache.
    Auch mir, mit 24 kg, ist eine Begegnung mit einem ungebremst in mich hineinrasenden 30/40 oder gar 50 kg schweren Hund höchst suspekt!!!
    Es gibt Hunde, 2-3, die halte ich auch lieber auf Abstand, weil sie einfach nie gelernt haben, wie hund sich ordentlich nähert und auch meinen Erklärungsversuchen völlig lernunwillig oder auch -unfähig gegenübertreten...
    Mitunter wünsche ich mir allein dafür schon eine Hundeschulpflicht, um den Haltern die Augen zu öffnen, WIE asozial sich ihre Hunde eigentlich benehmen...

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  3. Glaub mir, solche asozialen Hunde sind nicht nur für die Kleineren eine unangenehme Sache.
    Auch mir, mit 24 kg, ist eine Begegnung mit einem ungebremst in mich hineinrasenden 30/40 oder gar 50 kg schweren Hund höchst suspekt!!!
    Es gibt Hunde, 2-3, die halte ich auch lieber auf Abstand, weil sie einfach nie gelernt haben, wie hund sich ordentlich nähert und auch meinen Erklärungsversuchen völlig lernunwillig oder auch -unfähig gegenübertreten...
    Mitunter wünsche ich mir allein dafür schon eine Hundeschulpflicht, um den Haltern die Augen zu öffnen, WIE asozial sich ihre Hunde eigentlich benehmen...

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  4. Das Prinzip David gegen Goliath hat sich leider immer noch nicht herumgesprochen. Ich für meinen Teil mit einem ebenfalls unter 10 kg Hund habe mir schon überlegt, mal mit einem Sumo Ringer im Handgepäck loszuziehen. So könnten wir diese leidigen Angelegenheiten von mir aus dann gerne mal unter uns klären... lach

    Mich persönlich stört es nicht, wenn Linda an der Leine kläfft und pöbelt, hat sie doch oftmals allen Grund dazu. Nur zu gerne würde ich das dazugehörige menschliche Gegenüber mit ankläffen, aber in der Zwischenzeit spare ich mir die Mühe. Bringt einfach nichts oder macht alles nur noch schlimmer. Gerade erst heute Mittag hat Aktion doppelt so großer Hund springt unbeaufsichtigt auf angeleinte Linda nur dazu geführt, dass das dazugehörige Herrchen - immerhin meinen Unmut auch ohne verbale Äußerungen bemerkend - nun selbigen einzufangen versuchte, was sein Hundi natürlich als ganz große Party verstand. Hätte ich einfach gelächelt und Linda das Feld überlassen, sie hätte ihn bis Gott wohin gejagt. Aber genau das geht in diesem Park einfach nicht. Viel zu gefährlich für die vielen Fahrradfahrer und natürlich auch für Linda. Also musste sich die arme Linda wegen so was fast vor Hass an der Leine erwürgen, weil die VP außen rum leider kein Ende mit ihrem Fangenspiel fanden... ;)

    Ach und so, da fällt mir noch ein, das wir neulich angepöbelt wurden, weil wir nicht an unserem Wohnort sondern woanders spazieren gingen. Das fiel natürlich alteingesessenen Hundebesitzern auf, die prompt darauf hinwiesen, dass das ihr Gassigebiet wäre... hahaha, ich lach mich scheckig...

    LG Andrea mit Linda

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    1. Ich wusste gar nicht, dass es Reviere gibt, die man nicht betreten darf? Wie groß ist denn dann unser Revier aus dem wir alle Fremden verjagen dürfen? Die Leute werden wirklich immer verrückter und die armen Hunde müssen drunter leiden. Groß, wie Klein. :(

      Ganz liebe Grüße
      Katja

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  5. Hallo Katja!

    Sei mir nicht böse, ich bin Großhundbesitzer.
    Ich lasse meinen Hund niemals ungefragt auf andere Hunde zu laufen, vorallem nicht wenn sie an der Leine sind.
    Unsere Nachbarn haben einen Kleinhund, der bellt immer, wegen allem, durchdringend und schrill
    Da wir Wand an Wand und Garten an Garten wohnen, ist das echt nervig.
    Bin ich im Garten, werde ich verbellt und verknurrt.
    Nun reicht es Lyko und er macht mit.
    Er war lange friedlich auch wenn es drüben gebellt und geknurrt hat.
    Am Montag wurde ich dann von Fr. Nachbarin proviziert, die MEINEN Hund zusammenstauchte, dass er doch auch mal die Klappe halten soll.
    Hallo, ich versuche sogar mit dem Einsatz von Wasser meinen Hund im Garten zum Stillsein zu bwegen, weil mir schon das Gekläffe von Nachbarshund tierisch auf den Geist geht, das will ich bei meinem Hund möglichst im Keim ersticken.
    Aber echt, ich habe das problem NUR weil Nachbars hund immer und alles verbellt...

    Ich habe leider echt nur bedingt Verständnis.
    Du schreibst Du arbeitest an dem Verhalten, das finde ich super, aber ich kenne viele hier die ihren Hund bellen lassen und einfach nur lächeln oder einen blöden Kommentar " Vorsicht der frisst ihren gleich" los lassen.

    Gruß Silke + und Großhund Lyko

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    1. Liebe Silke,
      ich bin Dir gar nicht böse! Warum auch? Das was Du schreibst, klingt ganz fürchterlich und es ist doch überall das Gleiche: Immer wieder findet man Hundehalter, die einfach Erziehung für unnötig halten. Egal, ob groß oder klein. Ich kann nur hoffen, dass sich Deine Situation nicht zuspitzt. Gerade in der Nachbarschaft kann so etwas ja richtig nach hinten losgehen und plötzlich ist der da, der Nachbarschaftsstreit. Im Grunde ist es ja einfach: Alle nehmen Rücksicht aufeinander. Aber leider ist es dann doch wieder nicht so einfach.
      Ich drücke Dir alle Daumen, dass der kleine von nebenan irgendwann mal die Klappe hält. Vielleicht mal ein Eimer Wasser über den Zaun. Dann ist dort ruhe, bei Dir Ruhe, nur der Nachbarschaftsstreit könnte dann den Frieden stören. ;)

      Sei lieb gegrüßt
      Katja

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    2. Schön, dass Du mir nicht böse bist. Bei meinen Nachbarn ist ein Kommentar in Bezug auf das Gekläffe von Nachbars leider nicht möglich:
      Kaum sind sie aus dem Haus wird alles, selbst wenn es vor unsere Tür passiert MINUTENlang verkläfft.
      Ich höre das bei geschlossenen Türen und Fenstern, und sie ist IM HAUS!!
      Wenn ich sie daraufhinweise, dass man doch das mal therapieren kann: Entspannungsübungen, etwas vor die Tür legen, das alleinsein üben, kommt ein Achselzucken und die Antwort: "Die beruhigt sich dann auch irgendwann wieder" , "Es ist nun mal ein Hund, der darf bellen"
      Tja dass das aber teilweise erst - ich habe heute mal auf die Uhr geguckt- nach einer halben Stunde ist, interessiert sie nicht. Es ist doch auch Streß für das Tier diese Kläfferei und die Nerven der Nachbarn. Ich wurde schon von mehreren Leuten darauf angesprochen, ob mich als Nachbarn die Bellerei (eben auch wenn sei drin ist) nicht störrt.
      Tut sie, aber die Nachbarn wollen da leider nichts machen .
      Was soll ich tun???
      Eigentlich verstehen wir uns super gut, aber wenn mein Hund angemacht wird, weil er von ihrem provoziert wird, sorry da bin ich nicht mehr tolerant!


      Gruß Silke + Lyko

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    3. Das klingt wirklich fürchterlich. :( Und wenn Du schon das Gespräch gesucht hast, kann man wohl nichts machen. Obwohl das doch eigentlich keine Lösung ist. Hast Du ihr denn schon einmal direkt gesagt, dass es dich stört und du kein Problem damit hättest, wenn der Hund mal ein paar mal bellt, es aber bei einer halben Stunde wirklich an die Nerven geht? Das muss man doch verstehen und das müsste einem doch selbst auf die Nerven gehen. Oh man, das tut mir echt leid.

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    4. Ich wünsche ich hätte einen guten Aufhänger! Eben war ich Garten und habe Lyko gebürstet. NAchbarin kam zum Rauchen raus und schon wurde im Hintergrund wieder gekläfft. Der Hund wurde dann eingesperrt und solange Bezugsperson in Sichtweise ist ist dann auch friedlich.
      Aber Lyko wollte schon wieder loslegen, nur weil er sie anfangs gehört habe, ich habe ihn dann gepackt und im einen deutlichen Stupser gegeben, da blieb er dann wieder lieb, aber am Liebsten hätte er mitgemacht...

      Für sie scheint es DIE Lösung zu sein, die Hunde eben kontrolliert in den Garten zu lassen, wenn sie merken dass Lyko nicht draußen ist, darf sie raus, sonst ist sie weggesperrt,
      Ich kann meine Terrassentür nie unkontrolliert mal offen stehen lassen, es könnte ja der Nachbarshund draußen sein.

      Ich will mich aber auch nicht als Besserwisserin aufspielen und mit Vorschlägen rüberkommen und einfach so anfangen, dasss ihr Hund minutenlang bellt weil sie nicht da sind, ist auch blöd, da ist der Närboden für Streit ja gelegt...

      Gruß Silke

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  6. Welch schöner Text, da freue ich mich doch als Kleinhundbesitzerin ;-)
    Ich kenne das leider viel zu gut. Entweder kommt: "Ach der tut doch nichts" oder in Bezug auf die ängstliche Emily: " Du brauchst doch keine Angst haben". Genau Emily, stell dich doch nicht so an, wenn sich die beiden Schäferhunde über dich beugen, und Sparta jetzt versuch doch nicht dein Mädchen zu beschützen, die packt das schon...
    Ich muss aber auch sagen, dass wir die meisten Probleme mit anderen Kleinhunden haben, deren Besitzer dann mit dem typischen: " Das hat der ja noch nieeee gemacht" ankommen.
    Erst heute hatten wir wieder einen Fall von: "Na wer knurrt denn da?" Ja, dein Hund und nein, dass ist nicht süß, wie er sich verhält.
    Ein bisschen mehr Rücksicht wäre wirklich schön, oder zumindest Menschen, die ihren Hund besser einschätzen können.

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    1. Genau so ist es. Aber das ist ein langer Weg und der endet sicher auch niemals. Es gibt auf allen Seiten die schwarzen Schafe und die, die einfach kein Gespür für Hunde haben. Meist kann einem da der Hund des Gegenübers auch noch leid tun. Der muss schließlich immer dort wohnen. Ich wollte mit dem Text ja auch ein wenig provozieren, denn nur so entsteht eventuell auch ein Austausch, ein Nachdenken und vielleicht auch eine kleine Veränderung.

      Sei ganz lieb gegrüßt
      Katja

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