Kochen für Hunde - Ente mit Fenchel

7/30/2014

Die Näpfe mit dem Abendessen - Ente mit Fenchel

Nach einigen Futterumstellungen und vielen Durchfallnächten und teilweise auch Tagen, hatte ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen, nun doch das Thema BARF anzugehen und meine Abneigung zu überwinden, Fleisch in meiner Küche zuzubereiten.
Da ich mich aber nicht einfach so unerfahren in dieses Abenteuer stürzen wollte, machte ich einen Termin bei einer Ernährungsberaterin aus. Dieser war nun heute und ich bin ganz glücklich darüber, dass ich diesen Weg nun gehe.
Bei der lieben Anja Halata von HUNDUM hatte ich heute Mittag also einen Termin mit meinen beiden Schnuten. Wir packten alles zusammen, um was Anja uns vorher bat: Impfausweis, Erkrankungen, Entwurmungskuren, das momentane Futter und natürlich eine Menge Fragen. Ich kam an und wurde von einer jungen und sehr freundlichen Frau empfangen. Emmi uns Sopa erkundeten die Räume und rochen sicher auch die tollen Knabberein, die nur ein paar Stufen weiter, im Laden von HUNDUM, zu kaufen sind. Doch da kamen die Beiden leider nicht hin. :)
Zwei Stunden sprachen wir. Ich erzählte. Ich fragte. Sie klärte mich auf. Gab mir Tipps. Und ich fühlte mich einfach wohl und gut aufgehoben. Der Ernährungsplan wurde aufgestellt und fällt für beide erst einmal ganz einfach aus. In den nächsten 16 Wochen gibt es für Emmi und Sopa erst einmal gekochtes Entenmuskelfleisch, gekochten Fenchel, Algenkalk und Digestiv von PerNaturam.
Das Entenfleisch, den Algenkalk und das Digestiv konnte ich gleich im Laden kaufen. Nur der Fenchel musste noch besorgt werden. Ich verabschiedete mit von Anja und dankte ihr für die schönen und informativen Stunden und machte mich auf den Weg in den nächsten Supermarkt.

Futter für die nächsten Tage

Dort kaufte ich die noch fehlenden Fenchelknollen und freute mich nun auf die ganze Kocherei. Eigentlich war es dann gar nicht so aufwendig, wie ich erst dachte. Ich kochte das gewollte Entenmuskelfleisch und in einem anderen Topf den klein geschnittenen Fenchel. Dieser musste dann noch püriert werden. Als alles etwas verkocht war (ich verspreche, beim nächsten Mal mache ich das besser!), füllte ich die vorgegebenen Mengen in Behälter ab und ließ sie noch abkühlen, bevor sie im Gefrierschrank verschwanden.

Lecker - Lecker - Lecker

Nun wurde es spannend, denn das erste Abendessen musste serviert werden. So schnell, wie diese Schüsseln leer waren, hatte ich noch nie erlebt. Den beiden hat es richtig geschmeckt! Ich freu mich so und hoffe, dass sie das nun auch gut vertragen werden. 

Jetzt heißt es einmal die Woche: Kochen für die Hunde! 


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9 Kommentare

  1. hallo,
    ich freue mich über jeden hundehalter der sich entschließen kann vom ach so bequemen fertigfutter wegzukommen. bei deinen hunden scheint es der verdauungsprobleme wegen gewesen zu sein? oder liegt eine bauchspeicheldrüsenerkrankung vor? dafür das "digestiv"??
    darf ich fragen was der grund ist für die einseitige Ernährung in den ersten 16 Wochen? warum nur ente und warum gekocht? warum muß man dinge künstlich zusetzen?
    sorry wenn ich so viele zweifelnde fragen stelle. vielleicht gibt es ja ganz schlüssige antworten darauf. nach vielen jahren des barfens wundere ich mich nur etwas über den beginn deines einstieges.

    lg
    cora

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    1. Liebe Cora,
      ich hatte mich bisher immer sehr mit guten und gesundem Futter auseinander gesetzt und viele probiert. Nie Trockenfutter und immer gutes Nassfutter ohne Zusätze in Bioqualität. Bei Sopa führten aber alle Versuche immer wieder zu Durchfall, zum Schluss sogar zu blutigem Durchfall. Der Tierarzt konnte mir nicht wirklich weiterhelfen. Alle Untersuchungen blieben Ergebnislos. Er ging also von einer Unverträglichkeit oder Allergie aus. Ich hatte mich auch schon öfter mit BARFEN beschäftigt und viel gelesen. Ich hatte mich aber noch nicht dazu durchringen können, selbst mit Fleisch zu hantieren, da ich ja selbst keins esse. Um die Verdauung aber endlich in den Griff zu geben, wollte ich nicht nach Büchern, zig Ratschlägen oder Gut Glück damit anfangen und ließ mich von der Anja, wie oben beschrieben, beraten. Sie empfahl mir, erst einmal den Darm zu beruhigen und auf zu große Vielfalt zu verzichten, damit wir herausbekommen können, worauf Sopa so reagiert. Darum auch erst einmal die Ente und der Fenchel. Das Degistiv zur Unterstützung des Darmes, gegen Sodbrennen usw. Die Ente soll ich kochen, da viele Hunde die schnelle Umstellung auf rohes Fleisch auch nicht gut vertragen. Meine würden es roh auch noch nicht essen. Da bisher alles richtig super läuft, werde ich sicher demnächst ein anderes Gemüse probieren können. Im Moment sollen sich die kleine Bäuche erst einmal regenerieren. Du weißt ja, wie bei allen Themen es eben ist, es gibt so viele Meinungen und Ratschläge, aber die müssen nicht zu meinen Hunden passen. Wenn jemand auf Rohfutter umstellt, der Hund nie Verdauungsprobleme hatte, nimmt er das Frischfutter sicher auch gut an. Da ich so viele Probleme mit der Verdauung bei meinem einen Hund habe, möchte ich es lieber so angehen und fühle mich mit der Unterstützung von Anja auch gut aufgehoben. Wir sind alle paar Tage in Kontakt und tauschen uns aus.

      Sei lieb gegrüßt
      Katja

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  2. ach es ist also eine art ausschlussdiät, ok.
    dann wünsche ich euch sehr, dass der durchfall bald der Vergangenheit angehört und sich alles gut reguliert. berichte bitte weiter und beobachte mal die Veränderungen an den Hunden, die über die Verdauung hinaus gehen. es ist immer enorm, was da passiert, fellbeschaffenheit, Geruch !!, Vitalität, zähne, der ganze Hund verändert sich.
    ich freue mich auf deine berichte,
    lg
    cora

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    1. Das mache ich natürlich sehr gern! Sei lieb gegrüßt
      Katja

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  3. Nur mal so aus Interesse - wie oft und mit was entwurmst du deine Hunde?

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    1. Mit was du entwurmst würde mich noch interessieren. Übrigens schreibe ich dir auch gerne ohne die Frequenz zu kennen. Ich weiß übrigens nicht wie du auf Trockenfutter kommst - ich bin überhaupt kein Freund von Trockenfutter und würde das nicht empfehlen. Ich verurteile aber auch niemand der das seinem Hund geben möchte.
      Übrigens stelle ich auch nicht in Abrede, dass du alles tust damit es deinen Hunden gut geht. Wer macht das nicht? :)

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    2. Lieber Olli, deshalb habe ich auch die Antwort gelöscht, denn ich hatte Dich mit einem Anonymen Kommentar verwechselt. Aber, wie ich eigentlich auch schrieb, entwurme ich nur nach einer Kotkontrolle beim Arzt und dann mit Milbemax vom Tierarzt. Das mit dem Trockenfutter freut mich natürlich. :)

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    3. Alles klar - das machste genau richtig :). Ich hatte nämlich, sieh es mir bitte nach, bei der Durchfallproblematik schon bissel die Entwurmung im Hinterkopf weil ich da schon einige starke Durchfälle erlebt habe.

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    4. Lieber Olli, ich würde Dich gern mal anschreiben und hätte ein paar Fragen zu Emmis Allergie und die Fütterung. Wenn ich auf Deinen Namen klicke, komme ich aber immer auf die Dalmi-Seite. Kann ich Dich darüber kontaktieren, oder hast Du mal eine Email-Adresse für mich? :) Du kannst mir auch eine Mail schreiben, unter Impressum findest Du meine. Ich freu mich!

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