Kochen für Hundefeinschmecker - Teil 3

9/18/2014

Nun sitze ich schon am dritten Teil unserer Reihe "Kochen für Hundefeinschmecker" und bin von Woche zu Woche immer überzeugter von der Futterumstellung, die ich wegen Verdauungsproblemen bei Emmi und Sopa, nun seit Ende Juli für meine zwei Flitzpiepen umgesetzt habe.
Vor zwei Wochen waren wir wieder bei der lieben Anja von Hundum, um die ersten vier Wochen auszuwerten. Was in diesen vier Wochen passiert ist, könnt ihr im ersten Teil und zweiten Teil durchlesen.


Da es ja in dieser Zeit keinerlei Probleme gab, waren wir mutig und setzen gleich zwei neue Bestandteile im neuen Futter um. Der Fenchel flog raus und ein Kürbis wurde geschlachtet. Der Anteil Fenchel wurde aber nicht nur einfach durch Kürbis ersetzt, wir versuchten auch ein wenig Amaranth den beiden Feinschmeckern schmackhaft zu machen. Dieser wurde erst gekocht (oder einfach mit kochendem Wasser übergossen) und dann pürriert. Das alles setzte ich sofort im neuen Futterplan um und war gespannt, was die beiden Pupsen dazu sagen. Na ja, sie sagten erstmal nur, dass der Amaranth doch nicht so gut verdaut werden kann, wie erhofft. Die Kotmenge wurde wieder mehr und alles auch wieder ein wenig weicher. Aber ich probierte das weiter aus.

Nun kam das letzte Wochenende. Emmi hatte zwei Tage leichten Durchfall und hatte sich auch übergeben. Am Sonntag konnte sie dann nicht mal mehr Wasser drin behalten und so musste sie leider in den sauren Kürbis ... äh ... Apfel beißen und mit mir zum Tierarzt in die Notfallsprechstunde fahren. Auf dem Weg dorthin überraschte uns die kleine Pupse auch noch mit blutigem Durchfall. Den kannten wir ja schon. Der Arzt untersuchte das kleine zitternde Hündchen und stellte einen Magen-Darm-Infekt fest. Also drei Spritzen überstehen und eine Infusion unter die Haut. Schon danach sah alles wieder viel besser aus. Durchfall und Überkeit waren weg und wir erholten uns von dieser Aufregung schön eingekuschelt auf der Couch.


Anja informierte ich natürlich sofort und fragte auch sie, was wir denn tun können und ob es auch am Futter liegen kann. Die Liebe antwortete mir sogar am Sonntag prompt und wir verabredeten uns für Donnerstag, um alles noch einmal zu besprechen. Gestern war es nun soweit. In den vergangenen Tagen informierte ich mich noch einmal genauestens zum Thema Resonanzanalyse, denn diese wollte ich nun bei Anja für beide machen lassen. Nach über einer Stunde sehr intensivem Gespräch mit ihr und ein paar Fellproben später, waren wir wieder zurück Zuhause und setzten gleich mal das Besprochene um.

Der Amaranth wird erst einmal wieder vom Speiseplan gestrichen. Der Kürbis bleibt, die Ente auch, das Komplement L-M setzen wir auch erstmal ab und geben zur Unterstützung für den Magen wieder die Flohschalensamen. Und schwups, sind die kleinen Hundehäufchen schon fast wieder kleine Hasenmorpeln. :)

Das einzige Problem, was mir noch richtig Bauchschmerzen bereitet, ist die Gewichtsabnahme bei beiden Hunden. Aber vielleicht finden wir hierzu durch die Resonanzanalyse ja noch ein paar Anhaltspunkte. Ich bin sehr gespannt. Bis die Ergebnisse jedoch da sind, gibt es erst einmal einen Mittagssnack von zusätzlichen 80 g für Beide. :)

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