| Sopa - Emmi - Claire - Heidi |
Wir waren an beiden Tagen jeweils (fast) drei Stunden unterwegs und danach so glücklich und geschafft, dass wir drei erst einmal ein Nickerchen machen mussten.
Wir hatten viel zu erzählen und zu lachen und so verging die Zeit leider auch wie im Flüge. Doch der Rückweg hatte noch so einiges aufregendes zu bieten. Emmi blieb irgendwann etwas zurück und mir war schon klar, warum das so war: Mäusealarm! Emmi hatte eine Maus aufgestöbert, ausgebuddelt und spielte nun mit ihr. Ich machte mich auf dem Weg zu ihr, um sie wieder zu uns zu holen und vielleicht auch die Maus zu retten. Da kam ich leider aber zu spät.
Luni fand das natürlich auch sehr spannend und schaute gleich mal nach, was Emmi da spannendes gefunden hat. So war es für mich nicht unbedingt leichter an meine kleine Mausejägerin zu kommen und ihr das Mäuschen abzuluchsen.
Irgendwann gelang es uns aber gemeinsam, die beiden von der Maus fern zu halten und weiter ging es zurück zum Auto. Aber da war auch schon die nächste Interessante Sache: Emmi hat etwas erschnuppert, in das man sich unbedingt hineinwerfen muss. Es wird gerollt, gerobbt und gewälzt. Wie ein paniertes Schnitzel kommt Emmi wieder zurück, gleich gefolgt von Suppe, die zwar nur den Hals paniert hat, aber immerhin, wenigstens hier auch Spaß hatte. Mäuse sind nicht so ihr Ding.
Endlich wieder am Auto zurück ging dann die wilde und müffelige Fahrt los und nach glücklicherweise 20 Minuten waren wir endlich wieder Zuhause.
Wer also eine Maus abmurkst und sich in ekeligem Zeug wälzt, dem droht Zuhause die Dusche!
Als erste war die Sopa an der Reihe, denn der Hals war ja schnell gewaschen und das Hündchen wieder sauber und frisch duftend. Emmi wusste natürlich schon, was ihr gleich blühen wird und hatte so gar keine Lust auf baden. Das sieht man natürlich auch sehr gut auf den Bildern, wie gern Emmi die Duschprozedur über sich ergehen lässt. Aber stinkende Emmis mag einfach niemand. Deshalb, Augen zu und durch!
Nach überstandenem Waschgang genossen beide das Sonnenbad auf unserem geliebten Schurrwollteppich. Hab ich gelacht! Nun schlafen beide an meiner Seite und träumen sicher von hüpfenden Mäuschen, stinkenden Häufchen, Luni, Gerenne und der fürchterlichen Dusche.
Mal sehen welche Abenteuer morgen auf uns warten.
Endlich ist es wieder so weit! Der Frühling kommt und man hat wieder Zeit und ab und an mal Lust, die Gartenarbeit anzugehen. Heute war der erste Garteneinsatz geplant und siehe da, trotz trüben Wetters haben wir uns aufgerafft und mit Tanja und Sue die Harken, Rechen und Schubkarre geschwungen. Es wurde da gestutzt und hier gefegt und vor allem haben wir das erste Stück "Rasen" bearbeitet, was eigentlich eher eine große Moosfläche ist bzw. war.
Da wir keinen Vertikutiere besitzen, musste die Harke ran. Und so haben wir drei uns 2 Stunden lang am Rasen zu schaffen gemacht, während die drei Hunde, Emmi, Sopa und Belinha den Garten inspiziert haben. Gefunden haben sie jedoch nicht so viel, außer ein riesiges Loch, was wohl der Eingang zu einem Bau ist und tausende Stöckchen. Höhepunkt war auch für sie, die Rasenentmoosung. Da konnte nämlich auch der Hund mit buddeln und wurde dafür nicht ausgeschimpft.
Und geschimpft wurde natürlich auch nicht, als Belinha den weichen Moos-Schubkarren-Sessel entdeckt hat. Für diesen bequemen Sitz gab's sogar auch noch eine Pferdeleckerchen. Lecker!
Da lässt sich natürlich auch die Suppe nicht ein zweites Mal bitten. (Auch wenn der Gesichtsausdruck eine andere Sprache spricht - aber wer weiß.)
Die Schlemmi hat sich da schon etwas angestellt. Da half nur ganz viel bitten und betteln und eine kleine Hilfestellung und schon hat sie es auch auf den weichen Sitz-Moos-Sack geschafft. So richtig geheuer war ihr das jedoch nicht. Pferdekrume eingesammelt und schnell wieder runter. Da dreht der Schlemmerich lieber noch eine flotte Runde durch die Gartenlandschaft und schimpft mit den vorbei spazierenden Hunden. Die sollen schließlich auch wissen, dass hier die Gartensaison wieder begonnen hat und man nicht so ungesehen an unserem Zaun vorbei schlendern kann.
Ach, war das heute schön! Auch wenn es einen kleinen Wermutstropfen gab: Wir hatten den Sekt Zuhause vergessen!!!
Heute bin ich im Netz auf ein Interview mit Günther Bloch gestoßen und habe dieses ganz Aufmerksam gelesen. Günther Bloch erforscht seit einigen Jahrzehnten das Verhalten von Wölfen.
Wie gefährlich sind Wölfe in Deutschlands Natur? Hm. Ehrlich gesagt, habe ich mir sogar schon des öfter darüber Gedanken gemacht. Warum? Erstens: Weil ich unheimlich gern Dokus schaue und das auch, wenn es um Wölfe in Deutschland geht. Zweitens: Weil ich, seitdem ich Hunde habe, auch erstaunlich oft in der Deutschen Wildnis unterwegs bin. Wäre ich das nicht, würde ich mir sicher auch gar keine Gedanken darüber machen.
Hier in Leipzig wurden, soviel ich weiß, noch keine Wölfe gesichtet. Aber wer weiß das schon genau, wo sich die einzelnen Vertreter der mittlerweile 18 Wolfsrudel herumtreiben. Ich finde das ja sehr spannend und dringend notwendig, dass sich dieses tolle Tier wieder in seine alte Heimat zurück traut und hoffe so sehr, dass wir Menschen es lernen werden, mit dem Wolf zusammen zu leben.
Aber warum war er weg? Das ist sicher nicht so schwer zu beantworten: Der Wolf ist ein großer Rivale des Menschen, was die Nahrungssuche angeht. Oder eben, wird von Menschen nicht dafür geliebt, dass er sich aus Schafherden immer mal ein Mittagessen aussucht. Deshalb wurden die Wölfe abgeschossen und nachweislich das letzte Exemplar 1835 in Deutschland.
Zum Glück kehren sie aber wieder Heim und wurden das erste mal 1992 in Deutschland gesichtet. Das erste richtige Rudel fand man 2009 im Osten Deutschlands. Und dort breitet er sich auch weiter aus und immer mehr Rudel entstehen.
Wo genau finden wir nun also diese Wolfsrudel? Auf der Website des WWF habe ich dazu diese tolle Grafik von Anfang dieses Jahres gefunden:
Wie gefährlich sind Wölfe in Deutschlands Natur? Hm. Ehrlich gesagt, habe ich mir sogar schon des öfter darüber Gedanken gemacht. Warum? Erstens: Weil ich unheimlich gern Dokus schaue und das auch, wenn es um Wölfe in Deutschland geht. Zweitens: Weil ich, seitdem ich Hunde habe, auch erstaunlich oft in der Deutschen Wildnis unterwegs bin. Wäre ich das nicht, würde ich mir sicher auch gar keine Gedanken darüber machen.
Hier in Leipzig wurden, soviel ich weiß, noch keine Wölfe gesichtet. Aber wer weiß das schon genau, wo sich die einzelnen Vertreter der mittlerweile 18 Wolfsrudel herumtreiben. Ich finde das ja sehr spannend und dringend notwendig, dass sich dieses tolle Tier wieder in seine alte Heimat zurück traut und hoffe so sehr, dass wir Menschen es lernen werden, mit dem Wolf zusammen zu leben.
Aber warum war er weg? Das ist sicher nicht so schwer zu beantworten: Der Wolf ist ein großer Rivale des Menschen, was die Nahrungssuche angeht. Oder eben, wird von Menschen nicht dafür geliebt, dass er sich aus Schafherden immer mal ein Mittagessen aussucht. Deshalb wurden die Wölfe abgeschossen und nachweislich das letzte Exemplar 1835 in Deutschland.
Zum Glück kehren sie aber wieder Heim und wurden das erste mal 1992 in Deutschland gesichtet. Das erste richtige Rudel fand man 2009 im Osten Deutschlands. Und dort breitet er sich auch weiter aus und immer mehr Rudel entstehen.
Wo genau finden wir nun also diese Wolfsrudel? Auf der Website des WWF habe ich dazu diese tolle Grafik von Anfang dieses Jahres gefunden:
Manchmal frage ich mich dann, wenn ich mit meine beiden kleinen Flitzpiepen im Wald stehe, ob ich einen Wolf überhaupt erkennen würde, wenn er vor uns steht, oder ob ich nicht denke "Oh, ein schönes Exemplar irgend eines Huskys!". Man sollte ich also informieren, wie so ein Wolf aussieht, wenn man schon die Möglichkeit hat, einem auch mal zu begegnen. Und wieder hilft der WWF mit einer super schönen Darstellung:
Sollte er mit Euch sprechen, hier findet ihr, was er sagen könnte: Wolfsgeheule in der Lausitz
Aber zurück zu unserem Waldspaziergang. Wenn ich dort also entlang laufe, habe ich mir oft die Frage gestellt, was ich nun tun würde, wenn wir einem begegnen würden. Das ich auf jeden Fall ein wenig Angst um Emmi und Sopa hätte, ist völlig klar. Und nachdem ich das Interview gelesen haben, sogar noch viel klarer. Ein Wolf, vor allem ein ganzes Rudel, wird das eigene Territorium verteidigen und das vor allem gegenüber Hunden, da diese die nähten Konkurrenten sind. Ob sie das bei Sopa und Emmi aber auch denken werden? Ok, die beiden muss ich dann also bei mir halten. Und dann? NICHT WEGRENNEN! Einfach stehen bleiben und den Wolf fixieren, laut werden und sich groß machen. Im Grunde nicht so viel anderes tun, als würde man einen anderen nervigen großen Hund von sich und den eigenen Hunden fern halten wollen. Ob man das jedoch in so einer Situation so souverän hinbekommt, das ist noch sehr fraglich.
Jedenfalls ist eins ganz wichtig: Wir Menschen sind nicht bedroht, wenn wir ein wenig Rücksicht wahren. Und das fällt uns Menschen ja bekanntlich schwer. Natürlich sollen wir die Wälder genießen, Pilze sammeln, Joggen, Rad fahren und mit unseren Hunden spazieren gehen. Wir sollten einfach nicht zu weit vom Weg abgehen und uns informieren, wann der Wolf, wo seine Jungen groß ziehen wird. Vor allem sollte man den Höhlen nicht zu nahe kommen, um die Wölfe nicht von ihren Jungtieren zu trennen oder gar dafür zu sorgen, dass diese ihre Jungen verlassen.
Vor allem sollten unsere Hunde nicht kopflos durchs Unterholz jagen und von uns nicht abrufbar sein.
Leider bin ich da gerade genau an meiner sensiblen Stelle getroffen, denn Emmi hat absolute Frühlingsgefühle und vergisst die Ohren meist Zuhause, wenn wir losziehen und die Welt erkunden wollen.
Aber dazu ein anderes Mal mehr.